Aufgaben
Digitalisierungsbeauftragte treiben die digitale Transformation der Verwaltung voran — von E-Government über OZG bis zur Einführung neuer Fachverfahren.
Zum Arbeitsalltag gehören typischerweise Entwicklung der kommunalen Digitalisierungsstrategie, Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG), Einführung und Optimierung digitaler Fachverfahren, Schulung der Verwaltungsmitarbeiter, Akquise von Fördermitteln für Digitalprojekte sowie Koordination mit IT-Dienstleistern und Rechenzentren.
Wie der Alltag konkret aussieht, hängt stark vom Arbeitgeber ab: PraktischKommune listet Stellen als Digitalisierungsbeauftragte/r von Kommunen, Landkreisen, Stadtwerken, Verkehrsbetrieben und öffentlichen Dienstleistern in ganz Deutschland, vom kleinen Haus bis zum großen Träger. Die Anzeigen nennen Einsatzort, Arbeitszeitmodell und Schwerpunkte, sodass sich schnell erkennen lässt, welche Stelle zum eigenen Profil passt.
- Entwicklung der kommunalen Digitalisierungsstrategie
- Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG)
- Einführung und Optimierung digitaler Fachverfahren
- Schulung der Verwaltungsmitarbeiter
- Akquise von Fördermitteln für Digitalprojekte
- Koordination mit IT-Dienstleistern und Rechenzentren
Voraussetzungen
Arbeitgeber erwarten in der Regel Studium Informatik, Verwaltungsinformatik oder Wirtschaftsinformatik, Erfahrung im Projektmanagement, Kenntnisse in E-Government und OZG, Verständnis für Verwaltungsprozesse sowie Change-Management-Kompetenz.
Darüber hinaus zählen Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und ein sicherer, verbindlicher Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern, Mandantinnen und Mandanten oder Kolleginnen und Kollegen zu den Anforderungen, die in fast jeder Stellenanzeige stehen. Wer Berufserfahrung oder Zusatzqualifikationen mitbringt, hat bei der Auswahl und bei der Eingruppierung bessere Karten.
- Studium Informatik, Verwaltungsinformatik oder Wirtschaftsinformatik
- Erfahrung im Projektmanagement
- Kenntnisse in E-Government und OZG
- Verständnis für Verwaltungsprozesse
- Change-Management-Kompetenz
Karriere und Weiterbildung
Ein typischer Weg führt über die Stationen Digitalisierungsbeauftragte/r → Chief Digital Officer (CDO), IT-Leitung der Kommune, Fachbereichsleitung Organisation und Digitales sowie Wechsel in kommunale IT-Dienstleister oder Beratung.
IT-Projektmanager und Berater aus der Privatwirtschaft sind besonders gefragt. OZG-Kenntnisse können geschult werden.
Weiterbildungen werden im öffentlichen Dienst gefördert: Angestelltenlehrgänge, Fachwirt- und Masterabschlüsse sowie Führungskräftequalifizierungen laufen oft berufsbegleitend und mit Freistellung; der Aufstieg in eine höhere Entgeltgruppe ist an die neue Tätigkeit gebunden.
- Digitalisierungsbeauftragte/r → Chief Digital Officer (CDO)
- IT-Leitung der Kommune
- Fachbereichsleitung Organisation und Digitales
- Wechsel in kommunale IT-Dienstleister oder Beratung
Gehalt
Das Gehalt als Digitalisierungsbeauftragte/r liegt nach Angaben der Redaktion bei 4.032 – 6.390 € brutto im Monat.
Als Orientierung dient die Eingruppierung „E11 – E13“ nach TVöD-VKA. Stufenaufstiege nach Berufsjahren, Jahressonderzahlung, Zulagen und regionale Unterschiede können den tatsächlichen Verdienst deutlich verschieben; der Gehaltsrechner auf der Gehaltsseite zeigt jede Entgeltgruppe und Stufe.
Vorteile und Stellen
Für den Beruf sprechen vor allem Hochaktuelles Themenfeld mit Gestaltungsspielraum, Fördermittel-finanzierte Projekte, Sichtbarkeit in der Verwaltungsführung, Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Gute Karriereperspektiven sowie Homeoffice-Möglichkeiten.
Auf PraktischKommune findest du alle aktuellen Stellen als Digitalisierungsbeauftragte/r, sortiert nach Ort, mit direktem Weg zur Bewerbung beim Arbeitgeber. Die Stadtseiten zeigen, wo gerade besonders viele Stellen offen sind.
- Hochaktuelles Themenfeld mit Gestaltungsspielraum
- Fördermittel-finanzierte Projekte
- Sichtbarkeit in der Verwaltungsführung
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit
- Gute Karriereperspektiven
- Homeoffice-Möglichkeiten
Häufige Fragen
Was verdient man als Digitalisierungsbeauftragte/r?
Das Gehalt als Digitalisierungsbeauftragte/r liegt nach Angaben der Redaktion bei 4.032 – 6.390 € brutto im Monat. Einstiegsgehälter liegen am unteren Rand, erfahrene Fachkräfte und Leitungen am oberen.
Ist der Quereinstieg als Digitalisierungsbeauftragte/r möglich?
IT-Projektmanager und Berater aus der Privatwirtschaft sind besonders gefragt. OZG-Kenntnisse können geschult werden.
Wo finde ich Stellen als Digitalisierungsbeauftragte/r?
Auf PraktischKommune unter Stellen, filterbar nach Ort und Umkreis. Jede Anzeige führt direkt zur Bewerbung beim Arbeitgeber.
Stand 13. Juli 2026. Quellen: Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET (abgerufen 13. Juli 2026); VKA: Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD-VKA), Entgelttabelle (abgerufen 13. Juli 2026); oeffentlicher-dienst.info: Entgelttabellen und Eingruppierung (abgerufen 13. Juli 2026)






