Informatiker:in (m/w/d) für Datenschutz (Kennzahl 09/2026)
Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit
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Details
- Unternehmen
- Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit
- Standort
- Berlin
- Bereich
- Verwaltung
- Vertragsart
- Vollzeit
- Unternehmensgröße
- Kleinunternehmen (10 - 49 MA)
- Aktualisiert
- 27. Juni 2026
Geschätztes Gehalt (TVöD)
3.566 – 5.484 €
Entgeltgruppe E9b-E11 · brutto/Monat
Schätzung basierend auf TVöD-VKA Entgelttabelle. Das tatsächliche Gehalt hängt von Eingruppierung und Erfahrungsstufe ab.
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Stellenbeschreibung
Informatiker:in (m/w/d) für Datenschutz (Kennzahl 09/2026)
Besetzbar: ab sofort, unbefristet, Vollzeit; Entgeltgruppe E 14 TV-L
Bewerbungsschluss: 2. August 2026
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Details
Diese Aufgaben erwarten Sie:
Sie nutzen Ihre technische Expertise, um die Einhaltung technischer und organisatorischer Maßnahmen zu Datenschutz und Informationssicherheit zu überprüfen.
Mit Ihrem Technikwissen prüfen und beraten Sie Unternehmen und Organisationen im Land Berlin – mit Schwerpunkten in Gesundheit, Bildung und Forschung. Dabei achten Sie auf die wirksame Umsetzung von Datenschutzgrundsätzen insbesondere im Hinblick auf Rechtmäßigkeit, Transparenz und Gewährung der Betroffenenrechte. Beratungen und Vor-Ort-Kontrollen werden von Ihnen selbstständig geplant und durchgeführt.
Sie arbeiten dabei proaktiv mit den juristischen Kolleg:innen zusammen, um als Team an der Schnittstelle zwischen Recht und Technik die Gestaltung von IT-Systemen rechtskonform zu beeinflussen.
Sie entwickeln selbständig geeignete Schwerpunkte, welche IT-Anwendungsszenarien in Berliner Unternehmen geprüft werden sollten. Sie überblicken den Stand der Forschung und pflegen engen Austausch mit anderen Expert:innen zum gemeinsamen Kompetenzaufbau und zu Best Practices bei Datenschutz durch Technikgestaltung.
Sie helfen Bürger:innen mit verständlichen und konkreten Hinweisen und unterstützen Verantwortliche mit zielgruppenspezifischen Arbeitshilfen.
Sie tragen im Rahmen von Gremien- und Projektarbeit zur Klärung von Grundsatzfragen auf deutscher und internationaler Ebene bei.
Sie unterstützen bei der Bewertung und Bearbeitung eingehender Datenpannenmeldungen.
Zudem wirken Sie an der Öffentlichkeitsarbeit der Dienststelle zum Beispiel mit Veröffentlichungen und Vorträgen mit.
Formale Anforderungen:
Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom Universität oder vergleichbare Studienabschlüsse) in Informatik, Wirtschafts- oder Verwaltungsinformatik oder vergleichbaren Studiengängen oder
gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen sowie mehrjährige einschlägige Berufserfahrung nach einem Bachelor- oder FH-Diplom-Abschluss in den genannten oder vergleichbaren Studiengängen
Fachliche Anforderungen:
Sehr wichtig sind Informatik-Fach- und Methodenwissen, vorzugsweise zum Stand der Technik im Bereich des Datenschutzes oder der Informationssicherheit.
Sehr wichtig ist die Fähigkeit, rechtliche Anforderungen in die technische Ausgestaltung der Verarbeitung personenbezogener Daten zu übersetzen, und deren Einhaltung zu überprüfen und zu bewerten.
Sehr wichtig ist die Bereitschaft zur engen interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen, idealerweise nachgewiesen durch einschlägige Erfahrungen.
Wichtig sind Grundkenntnisse des deutschen und europäischen Datenschutzrechts sowie ein ausgeprägtes Interesse an datenschutzrechtlichen Fragestellungen.
Zu sehr wichtigen Fachkenntnissen gehören insbesondere Praxiskenntnisse in Cloudtechnologien, verteilten Systemen oder im Einsatz von KI. Praktische Erfahrungen aus der Entwicklung und Wartung von Software-Systemen sind dabei ebenfalls sehr wichtige Voraussetzungen für die Aufgabenerfüllung.
Wichtig sind außerdem ein gutes Verständnis und kreative Ideen, wie datenschutzrechtliche Anforderungen durch technische und organisatorische Maßnahmen umgesetzt werden können (u. a. Kenntnisse über Privacy Enhancing Technologies).
Wünschenswert ist ein Grundverständnis aktueller Digitalregulierung in der Europäischen Union.
Idealerweise verfügen Sie bereits über Erfahrungen zum technischen Datenschutz in der betrieblichen oder behördlichen Praxis – vorzugsweise im Bildungs-, Forschungs- oder Gesundheitsbereich (z. B. KIS-Systeme).
Auszug aus der Stellenausschreibung des Arbeitgebers. Die Bewerbung erfolgt über "Jetzt bewerben".
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